Anbau
Neuer Anbau der GGS Isengarten feierlich eingeweiht
Kurz vor dem Start des neuen Schuljahres war es soweit: Der neue Anbau der GGS Isengarten wurde feierlich eingeweiht.
Für rund 5,4 Millionen Euro wurde die Grundschule im letzten Jahr in Modulbauweise erweitert. Der 1200 m² große Anbau umfasst dabei vier neue Klassenzimmer, zwei Differenzierungsräume und eine Mensa. Das Wort „Mensa“ wird dabei von Schulleiterin Christina Kunze nicht so gerne benutzt. „Wir haben ein Kinder-Restaurant“, betont sie. „Zwischen 12 und 14 Uhr können die Schülerinnen und Schüler selbst entscheiden, wann und mit wem sie etwas essen wollen.“

Dem modernen Anbau liegt dabei auch ein neues Pädagogisches Konzept zu Grunde, um dem neuen gesetzlichen Anspruch auf einen Platz in der Offenen Ganztagsschule (OGS) gerecht zu werden. Aktuell nutzen 100 der 350 Schülerinnen und Schüler diesen Anspruch und da dies Platz braucht, können die neuen Räume sowohl für den Unterricht als auch für den OGS-Betrieb genutzt werden. So ist auch das Mobiliar in den einzelnen Räumen so konzipiert, dass es schnell und einfach umgeräumt werden kann. Schulleiterin Christina Kunze geht aufgrund der aktuellen Entwicklungen der Schülerzahlen zudem davon aus, dass sie in zwei Jahren anstatt 13 sogar schon 16 Klassen einrichten muss. Insbesondere vor diesem Hintergrund ist eine multifunktionale Nutzung der Räumlichkeiten unumgänglich.
Über diese Entwicklung zeigt sich auch Waldbröls Bürgermeisterin Larissa Weber erfreut: „Am Ende geht es bei einem solchen Projekt nicht um Beton, Module oder Quadratmeter, sondern um unsere Kinder. Wir investieren hier ganz konkret in Bildung, in gute Lernbedingungen und damit in die Zukunft unserer Stadt.
“Im Rahmen der Einweihung erfolgte auch eine Segnung der Räumlichkeiten durch Pfarrer Thomas Seibel.
Errichtet wurde der Anbau in Modulbauweise durch die Wissener Firma Kleusberg. Die Erstellung der Außenanlagen wurde dabei durch die Waldbröler Firma Heintze übernommen. Christoph Peikert vom Gebäudemanagement der Marktstadt Waldbröl resümiert den ersten Modulbau der Stadt durchweg positiv: „Ich bin sehr glücklich, dass alles so gut geklappt hat.“ Auch die Bauzeit von knapp einem Jahr spricht zweifelsohne für sich.

Konstruktion und Material:
Der Neubau ist als zweigeschossige Modulbauweise in Stahlrahmenkonstruktion ausgeführt. Die flexible Leichtbauweise, gedämmte Außenbauteile und ein Gründach ermöglichen hohe Anpassungsfähigkeit und eine energieeffiziente Bauweise.
Städtebauliche Organisation:
Der zweigeschossige Schulneubau schließt nördlich an den Bestand an und fügt sich mit seiner kompakten Form maßstäblich in die Umgebung ein. Alle Hauptfunktionen sind entlang einer zentralen Erschließungsachse angeordnet und gut erreichbar.


Innenräumliche Erschließung:
Ein zentraler Haupteingang ermöglicht eine klare und kurze Wegeführung zu allen Bereichen. Mensa/Aula, Klassen- und Funktionsräume sind direkt angebunden und barrierefrei erschlossen.
Gebäudegestaltung:
Das Gebäude gliedert sich klar in Unterrichts- und Nebenbereiche. Große, bodentiefe Fenster in den Lernräumen und eine helle, symmetrische Putzfassade prägen das geordnete Erscheinungsbild.
